Computerspielen ist pure Unterhaltung und begeistert Millionen Fans rund um den Globus. Doch die Nutzung von PCs und starker Serverleistung setzt eine hohe Energieleistung voraus. Um die Kosten für einzelne Gamer sowie die Auswirkungen auf die Umwelt niedrig zu halten, gilt es, seinen Rechner für eine erfolgreiche Spielerfahrung und eine solide Energieeffizienz zu optimieren.Umfangreiche Computerspiele setzen von Rechnern eine starke Leistung voraus. Damit die enormen Grafikleistungen die PCs nicht ins Stocken bringen und im Detail in die verschiedenen Welten eintauchen lassen, müssen komplexe Heimnetzwerke, moderne Prozessoren und leistungsstarke Grafikkarten vorhanden sein. Beim Kauf ist jedoch darauf zu achten, dass Modelle mit entsprechenden Energiesparmodi gewählt werden, die einen niedrigen Stromverbrauch garantieren. Tatsache ist, dass Prozessoren mit einer hohen Leistung pro Watt und Grafikkarten mit effizientem Energiemanagement die Gesamtaufnahme erheblich reduzieren. Weiterhin können Gamer für ihre Rechner Netzteile mit hoher Effizienz (80 PLUS Gold oder besser) verwenden. Sie wandeln den Strom deutlich effizienter um und halten die Gesamtkosten auf einem überschaubaren Niveau. Wer seine Spielstände offline speichern muss, wählt klug, wenn externe Arbeitsspeicher und SSD-Karten verbaut sind. Da der Rechner nicht auf die interne Steuereinheit zugreifen muss, sondern externe Ziele ansteuert, kann eine schnellere Zugriffszeit erfolgen. Dies wiederum erzeugt weniger Energieaufwand!
Alles Hardware? Software-Feintuning hilft
Betriebssysteme und Treiber bieten zahlreiche Möglichkeiten zur Optimierung. Energiesparpläne in Windows oder spezielle Softwarelösungen lassen sich so individuell einstellen, dass sie je nach Nutzung zwischen maximaler Leistung und Energieeinsparung wechseln. Hintergrundprozesse und nicht benötigte Programme sollten deaktiviert werden, um unnötige Lasten zu vermeiden.
Intelligente Nutzung für geringeren Energiebedarf
Neben Hardware- und Software-Anpassungen trägt auch der bewusste Umgang mit dem Gaming-PC zur Energieeffizienz bei. Eine regelmäßige Reinigung der Lüfter und Kühlsysteme verhindert eine übermäßige Hitzeentwicklung, die weitere Energie für die Kühlung erfordert. Entgegen aller Vermutungen sollte in Spielpausen vorwiegend auf den Standby-Modus gesetzt werden. Ständiges Ein- und Ausschalten verbraucht langfristig mehr Energie als der Dauerbetrieb.Interessant: Ausstattung von Handwerkern damals und heute: Vom Zollstock zum Laser-Entfernungsmesser